Leseambulanz

Die Leseambulanz ist für die Kinder des 2. Schuljahres eingerichtet, die noch Schwierigkeiten im Lesen haben. Die Schüler werden nach dem Urteil der Klassenlehrer/innen und unter Zuhilfenahme der „Diagnostischen Bilderliste“ und, in Zweifelsfällen, des „Bremer Lesetests“ ausgewählt.

In 14 aufeinander aufbauenden Schwierigkeitsstufen werden alle Laute, bzw. Buchstaben wiederholt und vor allem durch besonderes Silbentraining, Gebärdensprache und Lautdifferenzierungsübungen gefestigt. Die Gruppengröße von 6 Kindern ermöglicht ein differenziertes Eingehen auf besondere Schwierigkeiten einzelner Schüler.

Ein Leseambulanzkurs umfasst den Zeitraum eines halben Schuljahres, die Stunden liegen meist parallel zum Unterricht der Kinder.

Die Schüler sollen durch die Teilnahme an einem Leseambulanzkurs befähigt werden, besser im Unterricht der Klasse mitarbeiten zu können und mehr Vertrauen in die eigene Leseleistung zu gewinnen.